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Controlling-Lücken bei KPI-Ermittlung und -Analyse in SAP schließen

ERP-Software von SAP gibt dem Controlling verschiedene Funktionen an die Hand, um Daten zusammenzuführen und auszuwerten. Allen voran SAP S/4HANA bietet Controllern etliche Vereinfachungen und Verbesserungen gegenüber SAP ERP. Die neue ERP-Suite von SAP führt Daten aus der Finanzbuchhaltung (FI) und dem Controlling (CO) zentral in einer einzigen Tabelle, dem Universal Journal, zusammen. Sie ermöglicht zudem eingebettete Analysen (Embedded Analytics), zum Beispiel zu den Days Payable Outstanding (DPO) oder zur Gewinn- und- Verlust-Rechnung (GuV) aus verschiedenen Blickwinkeln, die in SAP-Fiori-Apps visualisiert werden.

 

So weit, so gut. Im Standard stößt die ERP-Software von SAP (ECC 6.0 bzw. S/4HANA) jedoch schnell an Grenzen, sobald ein Unternehmen individuelle Anforderungen bei SAP CO-PA-Auswertungen und ihrer Auswertungstiefe oder der Ermittlung bestimmter Kennzahlen wie dem Auftragsbestand oder der eigene Liefertreue hat. Vielerorts behilft man sich dann damit, den SAP-Standard durch Eigenentwicklungen, individuelle Reports, Modifikationen, separat geführte Tabellen oder einen Mix von alldem zu erweitern. Deutlich effizienter ist es, Anforderungen an die KPI-Analyse und an die Ermittlung von Kennzahlen, die der SAP-Standard nicht oder nur unzureichend unterstützt, in einer BW-Lösung von SAP (SAP BW, SAP BW/4HANA) oder in einem SAP-basierten KPI-Paket durchzuführen.

 

Wie das in der Praxis funktioniert und welchen Nutzen Unternehmen daraus ziehen, zeigen Miriam Kagelmann und ich anhand individueller CO-PA-Analysen, der Days Sales Outstanding (DSO), des Auftragsbestands und der Ermittlung der eigenen Liefertreue in einem aktuellen Beitrag auf, der im Controller Magazin erschienen ist (Ausgabe 4/2023, Seite 60ff).

Beitrag erschienen in Controller Magazin, Ausgabe 4/2023, S. 60ff